Die Brennen: Magere Böden – große Vielfalt

Wo der Mensch die Rolle der Donau spielen muss

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Leergefegt: Die Elchinger Brenne nach dem Biotoppflegeeinsatz © B. Mayer

Kiesbänke an der Donau? Bei uns? In der Tat!

 

Brennen sind Magerrasenbiotope, die durch eine sehr dünne Humusschicht sowie hohe Sonneneinstrahlung gekennzeichnet sind und deshalb nur von hochspezialisierten Pflanzenarten besiedelt werden können. Vor der Flussbegradigung und -verbauung entstanden die Brennen immer wieder dadurch neu, dass die Donau Kiesbänke umlagerte und so den Aufwuchs von Büschen und Bäumen verhinderte. Heutzutage müssen wir diese Aufgabe übernehmen, indem wir mähen, das Mähgut abtransportieren und gelegentlich die einwachsenden Äste der Bäume am Rand schneiden. Helfen Sie mit!